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WAS WIR MITTEILEN
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Stephen Gould
Wien: TANNHÄUSER · Wiener Staatsoper · 20.11.2011
„Dem Titelhelden leiht Stephen Gould nie versiegende, in den „Erbarm dich mein“-Rufen des Mittelaktes verzehrend geballte Kraftreserven. Atemberaubend der Wechsel von der Bitternis der ‚Rom-Erzählung’ zur Euphorie der Wiederbegegnung mit Venus“
Die Presse, 21.11.2011
„Stephen Gould ist ein tadelloser Tannhäuser, …“
www.oe24.at, E. Hirschmann, 21.11.2011
„Und Welser-Möst hat einen großartigen Sänger in der Titelpartie zur Verfügung: Tenor Stephen Gould, der schon im Thielemann-”Ring” als Siegfried brillierte, ist hier ein famoser, lyrischer, wortdeutlicher, höhensicherer, darstellerisch überzeugender Tannhäuser. Ein exzellentes Rollen-Debüt.“
Kurier, Peter Jarolin, 21.11.2011
„Außerdem kann einen Stephen Gould (als Tannhäuser) mit seinem kraftstrotzenden Schöngesang nichts irritieren.“
Der Standard, tos, 21.11.2011
„Hedonist, Frevler, Büßer: Stephen Gould hat die Seiten gewechselt. Erfolgreich. Gerade noch als überstolzer Nibelungenheld im Haus am Ring, mimte er in Wien zum ersten Mal den verletzten und verletzenden Ritter Tannhäuser. Das war ein Antiheld! Noch kämpfte er im eröffnenden Venusakt mit aller egomanischen Kraft gegen die Potestas der übergroßen Liebesgöttin. Hausdebütantin Iréne Theorin lieferte eine Venus mit Dramatik und Vibrato ab. … Dem gar nicht so argen Schuft Tannhäuser nahm spätestens in der Romerzählung jeder den zutiefst suchenden, verwirrten Menschen ab.“
Wiener Zeitung, Daniel Wagner, 21.11.2011
„Unter diesen szenischen Voraussetzungen kann die Leistung der Sanger nicht hoch genug eingeschätzt werden. Stephen Gould bereitet die anspruchsvolle, große Partie des Tannhäuser keinerlei Probleme und es gibt derzeit bestimmt nur sehr wenige Tenöre, die dieses Niveau erreichen. Ein kleiner Rückblick auf die Premierenserie sei gestattet – man merkt deutlich, dass gestern der Siegfried und nicht der Siegmund den Tannhäuser gesungen hat.“
Der Neue Merker, Maria und Johann Jahnas, 22.11.2011
Viele Rollendebüts sorgten für eine spannende Vorstellung. Im Mittelpunkt des Interesses: Stephen Gould in der Titelpartie. Letzten Sonntag noch „Götterdämmerungs“-Siegfried, diesen Sonntag Rollendebüt als ‚Tannhäuse’. Aber Stephen Gould hat seine blendende Siegfried-Form „konserviert“. Vom Beginn bis zum Finale war Gould mit kraftvollem, wortdeutlichem Gesang unterwegs. Sein Tannhäuser sprühte voll jugendlicher Energie, ganz ohne leidenden, selbstquälerischen „Unterton“. Gould ließ schon im Venusberg des ersten Aufzugs stimmlich „nichts anbrennen“, bewahrte sich im zweiten Aufzug eine erstaunliche Durchschlagskraft und liefert als Draufgabe noch eine packende Romerzählung. Dabei war seine Stimme fast immer locker, so als wäre es für sie die größte Selbstverständlichkeit, den Tannhäuser zu singen. … An Goulds Leistung darf man auch künftige Rollenvertreter messen. Es wird in seiner Generation nicht viele geben, die ihm derzeit das Wasser reichen können.“
Oper in Wien, Dominik Troger, 23.11.2011
„In dieser Serie stellt sich Stephen Gould dem Wiener Publikum als Tannhäuser vor. Schon seine Vorstellungen als Erik, Siegfried oder Parsifal haben die meisten Kritiker absolut überzeugt, aber noch nie fand ich ihn derartig souverän wie an diesem Abend. Er kombinierte perfekt Lyrismen, Kraft, Phrasierung – hatte bei der Romerzählung auch den Mut „hässlich“ zu singen. Obwohl Johan Botha schon sängerisch eine sehr gute Leistung geboten hatte, muss man die Darstellung des Stephen Gould noch um mindestens eine Klasse drüber stellen, da er mehr Kraft hat – und schauspielerisch auf einer ganz anderen Ebene agiert. Der Jubel des Publikums war mehr als berechtigt.“
Der neue Merker, Kurt Vlach, 24.11.2011
Wien: GÖTTERDÄMMERUNG · Wiener Staatsoper · 13.11.2011
„Verantwortlich für den Erfolg waren neben Dirigent und Musikern, die am Ende gemeinsam vor den Vorhang traten, aber auch die Sänger. Am letzten Tag der heldische, konditionsstarke Stephen Gould als Siegfried; …“
Kurier, Gert Korentschnig, 16.11.2011
„Stephen Gould hatte seine bestechende Form aus dem Jung-Siegfried ins „Alter“ mitgenommen und hielt sie bis zum bitteren Verscheiden durch. … Sein Siegfried zeigte ein unbekümmertes, unverdorbenes Naturell, und sein leicht hell getönter, breit genug ausgelegter Tenor spiegelte das durch einen immer authentisch wirkenden gesanglichen Ausdruck wider. Damit formte er Siegfried als sympathischen Naturburschen, der naiv und gutgläubig dem Hagen’schen Ränkespiel zum Opfer fällt.“
Oper in Wien, 16.11.2011
„Noch nie hat er (Stephen Gould) die Siegfrieds-Erzählung in Wien so souverän gemeistert. Er legte all seine Kraft und Emotion in diese Szene. War noch vor zwei Jahren der Jung-Siegfried die für ihn bessere Rolle, so wächst er jetzt auch in diesen Part mehr und mehr hinein. Die Stimme ist etwas baritonal gefärbt, allerdings hat er klare, reine Höhen und ist konditionell absolut diesen schweren Partien gewachsen.“
Der Neue Merker, Kurt Vlach, 14.11.2011
Wien: SIEGFRIED · Wiener Staatsoper · 09.11.2011
„Und da Tenöre vom Format eines Stephen Gould und Wolfgang Schmidt in ihrem jeweiligen Fach derzeit schwer zu übertreffen sind, ergibt sich ein vollkommenes Wagner-Erlebnis. Auch weil Thielemann in kräfteraubenden Passagen wie den Schmelz- und Schmiedeliedern die Musiker bei gleichbleibender Energiezufuhr in Pianoregionen drosselt, damit dem Heldentenor die Luft nicht vorzeitig ausgeht: Gould steht denn auch den dritten Akt ohne Blessuren durch, an der Seite von Linda Watson hält er sogar über weite Strecken die Gesetze des Schöngesangs in Ehren, …“
DiePresse.com,. Wilhelm Sinkovicz, 11.11.2011
„Im Gegenteil. So ist Stephen Gould ein extrem lyrischer, dabei kraftvoller, herrlich phrasierender und die enorm schwere Partie tapfer durchstehender Jung-Siegfried, der keine Wünsche offen lässt.“
Kurier, Peter Jarolin, 11.11.2011
„Stephen Gould war ein glänzender Drachentöter,…“
OE24.at, E. Hirschmann, 11.11.2011
Stephen Gould hat viel zu dem positiven Gesamteindruck dieser Aufführung beigetragen: Sein strahlender Held war voll unbekümmerter, jugendlicher Energie, und im dritten Aufzug hatte er noch genug Reserven, um feurig um Brünnhilde zu werben.
Oper in Wien, Dominik Troger, 11.11.2011
Großartig in der Titelrolle war wieder einmal Stephen Gould, der nicht nur über starke, strahlende Höhen verfügt (die Schmiedelieder waren für mich der absolute Höhepunkt des Abends), sondern auch über die entsprechende Kondition, um die Schlussszene auch gesanglich zu dominieren. Auch die lyrischeren Stellen der Partie sind bei ihm gut aufgehoben, die Wortdeutlichkeit lässt auch nichts zu wünschen übrig. In Wien fehlen die Vergleichsmöglichkeiten, da der Sänger seit der Premierenserie auf den „Siegfried“ abonniert ist, ich denke aber, dass es nicht viele Interpreten gibt, die heutzutage Gould ebenbürtig sind.
Der Neue Merker, Kurt Vlach, 11.11.2011
„In der Titelrolle war Stephen Gould angesetzt, der derzeit wohl weltbeste Siegfried. Seine Stimme hat sich kontinuierlich weiter entwickelt. Er ist ja die meiste Zeit auf der Bühne und hat vom Ausmaß her sehr viel zu singen. Die Schmiedelieder gelangen großartig, den „Traum“ von den Eltern sang er in feinstem Piano. Selbst im großen Schlussduett klang er völlig frisch und überhaupt nicht ermüdet.“
Der Neue Merker, Martin Robert Botz, 11.11.2011
Dresden: TRISTAN UND ISOLDE (Neubesetzung) · Semperoper 30.01.2011
Grandios erlebte man Stephen Gould als Tristan, dessen Spannbreite vom feinen pianissimo bis zum ausdrucksstarken forte reicht und der sich – besonders im 3. Akt – zu wahrer Größe mit Durchhaltevermögen entfaltete.
Der neue Merkler, Ingrid Gerk
Tokio: TRISTAN UND ISOLDE
New National Theater Tokyo · 25.12.2010 – 10.1.2011
Als erster aus dem Sängerensemble ist der Held des Abends, Stephen Gould als Tristan, hervorzuheben: Der als Tannhäuser und Siegfried bereits Bayreuth-geadelte und erfahrene Wagner-Tenor hat Tokyo für sein Tristan-Debüt auserkoren, und wahrlich, ich sage Euch: Gould bringt alles mit, was für diese verfluchte Partie vonnöten ist. Allen voran Schönheit, Frische, Kraft der Stimme, sichere Höhe, aber auch jenen dunkel timbrierten Kern, ganz zu schweigen von seiner hervorragenden Diktion! Stephen Gould wird mit Sicherheit der bedeutendste Tristan des kommenden Jahrzehnts.
Der neue Merkler, Wolfgang Piller